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Meine Bewertung:
★★★★★*

Wer kennt sie nicht, die Videos auf Youtube, auf denen man die unmöglichsten Situationen im Straßenverkehr sehen kann. Angefangen mit streitenden Russen bis hin zu “Um ein Haar tot”-Situationen in denen man meinen könnte ein Schutzengel dabei gewesen.

Doch der Hauptzweck solcher Dashcams ist natürlich das Aufzeichnen von Unfällen.
Die entstandenen Videos sollen dann vor Gericht als Beweismaterial für die eigene Unschuld dienen.

In Deutschland ist noch nicht geklärt, ob man Dashcams überhaupt benutzen darf, bzw. ob das Material dann vor Gericht verwendet werden kann. Aber nach derzeitiger Lage ist das Aufnehmen allein erst mal keine Straftat wenn man es nur für private Zwecke macht (siehe goo.gl/eoijax)

So, genug vorgeplänkel, jetzt mein Bericht über die AUSDOM A261 HD.

Zubehör
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Die Dashcam kommt in einem schlichten Karton, zusammen mit der Bedienungsanleitung (inkl. deutsche Übersetzung), einem Ein KFZ-Ladegerät mit einem USB-Anschluss und zwei Micro-USB Kabeln. Eines ist ca. 3,6m lang und dient als Stromkabel, das andere ist 1,2m lang und dient zudem als Datenkabel mit dem man die Dashcam mit dem Computer verbinden kann.

Optik & Verarbeitung
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Die Dashcam macht auf mich einen hochwertigen Eindruck und sieht robust und langlebig aus.
Auch die Mechanik zum Befestigen der Dashcam sieht gut verarbeitet aus – da habe ich schon bei einer Tablethalterung weniger stabile Konstruktionen gesehen, obwohl letztere deutlich mehr Gewicht halten muss.

Befestigung & Positionierung
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Bei dieser Dashcam wird das Vakuum des Saugnapfes durch Drehen des “Plastik-Ringes” hergestellt und ist dadurch mit wenig Kraftaufwand möglich. Im “Lock”-Modus rastet der Ring ein, was man haptisch und optisch merkt. Daraufhin hängt die Dashcam sehr fest und sicher an der Windschutztscheibe.

Die Dashcam lässt sich um 360° horizontal drehen und um ca. 150° vertikal schwenken, wodurch sie sich sehr gut auf die Straße ausrichten lässt.

Die vertikal Ausrichtung wird mit einer kleinen Plastik-Drehschraube festgestellt. Man sollte beim Befestigen darauf achten dass sie nicht lose ist sondern einigermaßen festgedreht ist. Mir selbst ist sie nämlich schon aus Versehen abgefallen, weil ich sie nicht festgedreht hatte.

Stromversorgung
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Die Kamera hat zwar einen internen Akku, der ist aber nur 250mAh groß und hält dementsprechend kurz.
Ich denke der Akku ist vor allem dafür gedacht, dass die Dashcam nicht sofort ausgeht und die Aufnahme unterbricht, wenn man sie mal kurz vom Strom nehmen muss.
Für sehr lange Autofahrten reicht der Akku aber nicht und man sollte die Kamera unbedingt per Kabel mit Strom versorgen. Das geht entweder mit dem 1,2m oder dem 3.6m langem Kabel.

Inbetriebnahme & Hauptfunktionen
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Damit Videos gespeichert werden können braucht man eine MicroSD-Karte (bis 64GB), die man in den Slot einfügt. Hinweis: es ist keine MicroSD-Karte im Lieferumfang enthalten.

Die Video-Aufnahme startet sofort, wenn die Dashcam eingeschaltet wird.
Mit dem Power-Knopf schaltet man die Dashcam ein außerdem schaltet sie sich automatisch ein sobald sie per Kabel mit Strom versorgt wird.
Hat man die Dashcam also mit dem KFZ-Ladegerät an seinen Feueranzünder angeschlossen schaltet Sie sich automatisch ein, sobald man die Zündung anmacht.

Das finde ich sehr geschickt, denn so muss man beim Losfahren nicht einen einzigen Knopf drücken damit die Aufnahme startet. Das Display schaltet sich nach ein paar Minuten automatisch ab und kann dann durch einen Druck auf eine beliebige Taste wieder aktiviert werden.

Die Videoaufnahme wird standardmäßig in kleine Videos unterteilt, entweder 1, 3, oder 5 Minuten lang. Sobald die Speicherkarte voll ist, werden die ältesten Videos gelöscht.
Dadurch wird also theoretisch unendlich lange aufgezeichnet und man hat immer das neue, relevante Material auf der Karte, das alte wird gelöscht.

Alternativ zu den vielen kleinen Videodateien kann man auch eine große Videodatei erstellen lassen.
Die Videoaufnahme wird dann beendet sobald die Karte voll ist.

Wichtige Videos sperren / sichern
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Hat man den “Endlosmodus” aktiviert, könnte es passieren, dass wichtige Videodateien überschrieben werden. Deshalb gibt es die Möglichkeit, dass Videos “gesperrt” werden (die Videos werden auf der SD-Karte einfach in einen anderen Ordner (“Event”) abgelegt und anders gehandhabt)

Der G-Sensor kann Erschütterungen erkennen und sperrt die Videodateien die in diesem Moment aufgenommen werden. Diese werden dann nicht überschrieben.
Das ist gerade bei einem Unfall sehr wichtig, weil zum Beispiel sonst die Aufnahme weiterlaufen könnte wenn die Dashcam weiterhin Strom bekommt. Dadurch könnten die wichtigen Aufnahmen überschrieben werden, so lange das Auto z.B. beim Abschleppdienst steht und sich bisher niemand um die Dashcam gekümmert hat.

Man kann Videodateien auch manuell sperren indem man auf die unten-Pfeiltaste (↓) drückt.
Das ist dann geschickt, wenn man eine bestimmte Situation festhalten will.

Videos anschauen / übertragen
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Die Videos kann man sich direkt über das Display anschauen und auch einzelne Dateien löschen.
Hier kann man direkt entweder auf die “normalen” Videos oder auf die Videos zugreifen, die gesperrt sind. Außerdem kann man die Daten auf den PC übertragen indem man die Dashcam an den PC anschließt oder die MicroSD-Karte direkt in den PC einsteckt.

Die normalen Videodateien liegen dann in dem Ordner “Normal”, die gesperrte Dateien in dem Ordner “Event”.

Es gibt noch weitere Funktionen die ich aber noch nicht ausprobiert habe.
In der Bedienungsanleitung kann man das alles nachlesen. Wer sich schon vor dem Kauf informieren will, kann hier einen Blick auf die (englische) Bedienungsanleitung werfen goo.gl/LvNrNr.

Sound- & Bildqualität
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Die Soundqualität ist wirklicht nicht gut und es ist ein lautes Grundrauschen vorhanden.
Die Bildqualität hingegen ist sehr gut. Einen eigenen Eindruck können Sie sich auf Youtube verschaffen, z.B. in diesem video: watch?v=PRYWbPlQVsQ

Bisher bin ich mit dieser Dashcam mehr als zufrieden und kann sie uneingeschränkt empfehlen.

Ich hoffe für den ein oder anderen war das hilfreich – in jedem Fall: Vielen Dank für’s Lesen!

Test: AUSDOM A261 Auto DVR Kamera mit GPS Full HD 1080P, G-SENSOR Dash-Cam
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Ein Gedanke über “Test: AUSDOM A261 Auto DVR Kamera mit GPS Full HD 1080P, G-SENSOR Dash-Cam

  • 9. Juni 2017 bei 15:01
    Permalink

    Toller Artikel, gefällt mir gut. Ich habe diesen auf Social Media geteilt und manche
    Likes dafür bekommen. Weiter so!

    Antwort

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