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Meine Bewertung:
★★★★★*

Hallo zusammen,

mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln ist dieser Beamer nur für den Einstieg in die Heimkino-Welt geeignet, denn bei einer einigermaßen großen Leinwandfläche sieht man die einzelnen Pixel des Bildes schon recht gut, was mich persönlich stört.

Wenn man allerdings nur eine sehr kleine Projektionsfläche benutzt und der Beamer also sehr nah an der Leinwand steht, ist die Auflösung sicher ok.

Optik und Verarbeitung
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Die äußere Verarbeitung des Beamers ist gut und ich sehe nirgends irgendwelche Mängel. Das Design ist Geschmacksache, auf mich wirkt es etwas billig‘ das ist aber eine persönliche Meinung und ich gebe dafür natürlich kein Abzug.

Inbetriebnahme
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Man braucht nur das Netzkabel einzustecken und seinen Computer/Laptop z.B. per HDMI-Kabel mit dem Beamer verbinden, schon kann’s losgehen:
Nach dem Drücken des Einschaltknopfes blinkt 5 Sekunden lang eine LED auf der Oberseite des Beamers. Nach weiteren sieben Sekunden ist der Beamer dann startbereit.
Es fällt sofort das ziemlich laute Rauschen des Lüfters auf. Da ist mein Acer H5380BD deutlich leiser und weniger aufdringlich.

Möglichkeiten der Medieneingabe:
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Es gibt einen VGA und zwei HDMI-Anschlüsse, mit denen man z.B. seinen Computer oder Tablet anschließen kann und dann wie gewohnt deren Anzeige durch den Beamer ausgegeben wird.

Außerdem gibt es folgende Eingabemöglichkeiten: TV, AV, ATV, YPbPr, PC-RGB, 2x USB-Schnittstelle.

Über die USB-Schnittstellen kann man seine Smartphones oder Tablets laden. Mein iPad erkennt allerdings gar nicht, dass es gerade geladen wird, weil der USB-Ausgang zu wenig Strom liefert. Mit meinem Smartphone funktioniert es aber einwandfrei, es zeigt an dass es geladen wird. Der Beamer muss dazu übrigens nicht angeschaltet sein.

Bei manchen Beamern kann man Medien direkt vom USB-Stick abspielen, das hat aber hier in meinem Versuch nicht geklappt, weder auf einen Stick noch auf mein Smartphone konnte ich zugreifen.
Die Bedienungsanleitung ist insgesamt sehr dürftig und bietet hierüber auch keine weiteren Infos.

Projektionsfläche
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Das kleinstmögliche scharfe Bild ist ca. 90cm breit und man bekommt es in einem Abstand von 1,44m.
Hier noch weitere Werte die ich gemessen habe, der jeweils erste ist der Abstand, der zweite die Breite des Bildes, nachdem man es scharf gestellt hat.
1,60m ‚ 1,02m
1,80m ‚ 1,16m
2,0m ‚ 1,28m
2,4m ‚ 1,60m
3,0m ‚ 1,86m

Auf der Rückseite des Beamers ist ein kleiner Drehregler, mit der man die Trapez / Keystone-Korrektur vornehmen kann. Wenn der Beamer also an der Decke hängt und nicht frontal auf die Leinwand scheint und das Bild dadurch trapezförmig ist, kann mit diesem Regler das Bild angepasst werden.

Befestigung
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Auf der Unterseite des Beamers gibt es vier Gewinde mit denen man ihn an eine Deckenhalterung befestigen kann.
Zuerst dachte ich es gäbe gar keine Gewinde, denn sie sind in den vier Füßen des Beamers durch eine Gummikappe versteckt.
Der Beamer kann also ganz normal an eine Deckenhalterung befestigt werden, das Bild muss dann manuell im Menü auf den Kopf gestellt werden denn er erkennt nicht dass er auf dem Kopf steht, wie manch anderer Beamer.

Bildqualität
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Die Bildqualität des Beamers hat mich überrascht – ich hatte verwaschenere Bilder erwartet. Aber die Farben kommen recht gut raus. Die Helligkeit ist ebenfalls gut und man kann auch dann etwas erkennen, wenn der Raum nicht komplett abgedunkelt ist.

Klangqualität
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Der Beamer hat zwei integrierte Lautsprecher, die gar nicht mal so leise sind und deutlich besseren Klang abliefern als ich erwartet hatte!
Bitte keine Wunder erwarten, aber die Lautsprecher sind zumindest für den Notfall absolut zu gebrauchen.
Einen ganzen Spielfilm würde ich darüber zwar niemals freiwillig anschauen, aber für eine kurzes Video das man z.B. während einer Präsentation zeigt, sind die Lautsprecher gut genug.
Per Cinch-Kabel kann man externe Lautsprecher direkt an den Beamer anschließen und dann wird das Audio-Signal das per HDMI eingespeist wird, an die Lautsprecher übertragen.
Allerdings kann man den Ton dann nicht über den Beamer oder die Fernbedienung lauter/leiser machen, sondern nur direkt über den angeschlossenen Lautsprecher.

Fernbedienung
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Die Fernbedienung gefällt mir weil sie sich gut anfühlt und auch gut aussieht.
Es wurde allerdings eine Standard-Fernbedienung genutzt, deshalb sind viele Tasten ohne Funktion und es passiert nichts wenn man sie drückt.
Es lassen sich aber alle wichtigen Sachen per Fernbedienung verstellen, wie z.B. Lautstärke, Ton aus, Bildfarbe, Eingabequelle, Drehen des Bildes, Bild einfrieren.
Das Navigieren durch das Menü klappt mit den Pfeiltasten.

Zusammenfassung
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+ Die Bildqualität ist recht gut
+ Die Helligkeit des Beamers hat mich überzeugt, auch bei Beleuchtung sieht man noch gut etwas.
+ Die integrierten Lautsprecher sind ‚OK‘ und zumindest für den Notfall gut genug
– Der Lüfter des Beamers ist doch ziemlich laut
– Die Bedienungsanleitung ist nicht sehr ausführlich (aber wenigstens auch auf deutsch)

Insgesamt bin ich mit diesem Beamer aber zufrieden und würde ihn meinen Freunden weiterempfehlen, sofern sie nicht mehr Geld ausgeben wollen und ihnen die geringe Auflösung und das recht laute Rauschen nicht stört.

Ich hoffe für den ein oder anderen war das hilfreich ‚ in jedem Fall: Vielen Dank für’s Lesen!

Test: Beamer, Discoball DM-01 LED Projektor
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