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Meine Bewertung:
★★★★★*

Hallo zusammen,

dieser Beamer ist für unterwegs gedacht, um ihn z.B. zum Kunden mitzunehmen und ihm dort eine Präsentation oder ein Video zu zeigen.
Oder auch einfach für den Privatmann um z.B. bei einer Familienfeier das letzte Urlaubsvideo / Bilder zu zeigen.

Dafür ist dieser Mini-Projektor perfekt geeignet, denn er ist klein und handlich und bietet daher viele Einsatzmöglichkeiten.

Optik und Verarbeitung
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Ich persönlich finde den Beamer optisch sehr gelungen, denn er ist gut verarbeitet, macht einen sehr edlen, hochwertigen Eindruck und sieht keineswegs “billig” aus. Auch haptisch bestätigt sich der Eindruck: alles fühlt sich sehr hochwertig und robust an.

Inbetriebnahme
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Man braucht im Prinzip nur das Netzkabel einzustecken und schon kann’s losgehen:
Nach dem Drücken des Einschaltknopfes passiert 5 Sekunden erst mal gar nichts und man ist geneigt ihn nochmal zu drücken. Nach weiteren fünf Sekunden ist der Beamer dann schon startbereit.
Es fällt sofort das ziemlich laute Rauschen des Lüfters auf. Da ist mein Acer H5380BD deutlich leiser und weniger aufdringlich.

Möglichkeiten der Medieneingabe:
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Es gibt einen VGA und einen HDMI-Anschluss, mit denen man z.B. seinen Computer oder Tablet anschließen kann und dann wie gewohnt deren Anzeige durch den Beamer ausgegeben wird.

Außerdem lässt sich eine SD-Karte und ein USB-Stick anschließen und man kann dann direkt über den Beamer (und ohne separaten Computer oder Tablet) die Bilder und Videos abspielen.
Dazu steckt man einfach z.B. seinen USB-Stick an wählt ihn dann einfach als Eingangsquelle aus.

Im Menü kann man zwischen Film, Music, Foto und Text auswählen und findet daraufhin in der Ordnerstruktur des USB-Sticks nur die Dateien der jeweilig unterstützten Formate dieser Kategorie.

Es werden folgende Formate unterstützt,
Audio: MP3, WMA, ASF, OGG, AGG, WAV
Bilder: JPEG, BMP, PNG
Video: 3GP, AVI, MKV, MOV, MP4, MPG
Text: NUR .txt, kein PDF, kein WORD etc…

Letzteres muss man also direkt per PC oder Tablet auf dem Beamer anzeigen lassen…

Übrigens hat der Beamer auch einen 5V USB-Ladeausgang der 500mA liefert. Smartphones laden damit maximal halb so schnell wie mit dem Originalladegerät, mein iPad erkennt allerdings schon gar nicht mehr, dass es gerade geladen wird.
Außerdem muss der Beamer angeschaltet sein, damit das Smartphone lädt.

Wenn man Bilder direkt vom USB-Stick abspielen lässt, werden im Abstand von 5 Sek. alle Bilder nacheinander durchlaufen, zwischen den Bildern wird ein beliebiger Übergang genutzt.
Man kann auch per Fernbedienung zwischen den Bildern wechseln und die automatische Wiedergabe stoppen.
An dieser Stelle sei gesagt, dass die Fernbedienung optisch ist und man sie direkt auf den Beamer richten muss, damit die Eingabe erkannt wird.

Projektionsfläche
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Das kleinstmögliche scharfe Bild ist ca. 1,02m breit und man bekommt es in einem Abstand von 1,40m.
Um meine Leinwand zu füllen, die 1,60m breit und 90cm hoch ist, muss der Abstand von der Wand bis zum Beamer ca. 2,15m betragen.
Und bei einem Abstand von 3,00m bekommt man ein ungefähr 2,40m breites Bild.

Bildqualität
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Die Bildqualität des Beamers hat mich überrascht – ich hatte verwaschenere Bilder erwartet. Aber die Farben kommen recht gut raus, wenn auch natürlich nicht mit so hohem Kontrast wie bei teureren Beamern. Außerdem ist die Helligkeit nicht besonders gut und man sollte das Zimmer in jedem Fall abdunkeln, wenn man das Abgebildete noch einigermaßen gut erkennen möchte…

Klangqualität
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Der Beamer hat zwar Integrierte Lautsprecher, die Soundqualität ist aber sehr schlecht und man wird sie wohl nur im Notfall nutzen wollen. Per Klinkekabel kann man aber externe Lautsprecher oder Kopfhörer anschließen.
Der Klang ist dann natürlich deutlich besser, je nach Ausgabegerät, allerdings gibt es ein dauerhaftes, leichtes Rauschen, aber insgesamt ist dann die Qualität in Ordnung.
Wenn man per HDMI ein Signal in den Beamer bekommt, wird das Rauschen allerdings nochmal etwas stärker.

Zusammenfassung
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Beamer ist schon 10 Sekunden nach Drücken des Power-Buttons einsatzbereit
+ Filme, Bilder und Musik können ohne PC direkt von der SD-Karte / USB-Stick abgespielt werden
+ Beamer ist sehr handlich und perfekt für unterwegs geeignet
= Die Bildqualität ist recht ordentlich, allerdings ist der Beamer nicht sonderlich hell
– Die Tonqualität der integr. Lautspr. ist schlecht, bei externer Wiedergabe rauscht es etwas
– Der Lüfter des Beamers ist ziemlich laut

Mich hat vor allem die Eingabemöglichkeit per SD-Karte und USB-Stick überzeugt, weil die Wiedergabe von Bildern und Videos sehr gut funktioniert und auch große Dateien abgespielt werden. Ich habe es mit einem 1,8GB großen Film ausprobiert und der Beamer hat es problemlos abgespielt.

Insgesamt bin ich mit diesem Beamer sehr zufrieden und würde ihn meinen Freunden weiterempfehlen, sofern ihnen die oben genannten Negativpunkte nicht abschrecken.

Ich hoffe für den ein oder anderen war das hilfreich – in jedem Fall: Vielen Dank für’s Lesen!

Test: AVANTEK Mini LCD Projektor Tragbarer, Mobiler Beamer 800 x 480 RGB
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